Plastikfrei

Nachhaltiges Leben – aber wie bitte schön?!

Jeder der sich mit gesundem Leben beschäftigt, stellt sich irgendwann die Frage wie gut seine Lebensführung für die Umwelt ist.

Auch ich hab mir schon länger Gedanken darüber gemacht…

Ich habe den Film „Plastic Planet“ von Werner Boote gesehen und mir  anschließend Gedanken über meinen Verpackungsmüll gemacht. Ich war entsetzt wieviel Müll ich produziere.

https://www.youtube.com/watch?v=RNO7fxl5hdE

Ist es also sinnvoll in Plastik eingeschweißte Biotomaten aus Marokko zu kaufen, wenn es unverpackte konventionell angebaute Tomaten aus der Region gibt?!

Muss alles doppelt und dreifach verpackt werden?  Warum gibt es manche Produkte nur in Plastik?

Ich habe mich dazu entschieden so wenig Plastikmüll wie möglich zu produzieren.

Aller Anfang ist schwer und die Suche nach manchen plastikfreien Alternativen ist mühsam oder erfolglos. Ans Aufgeben denke ich trotzdem nicht.

Plastikfrei Leben beginnt schon in der Vorbereitung.

Zum Einkaufen gehe ich mit einem Korb und vielen Jutebeuteln. So brauche ich keine Plastiktüten. Weder für die Lebensmittel im Supermarkt noch an der Kasse. Denn ganz ehrlich, so häufen sich sonst eine Menge Tüten an, die hinterher einfach weggeschmissen werden.

Meine Milch, Joghurt und Sahne kaufe ich nun  in Glaspfandbehältern (schmeckt auch besser). Quark und Frischkäse habe ich noch nicht in plastikfreien Verpackungen gefunden. Wirklich schade…

Obst und Gemüse kaufe unverpackt vom Markt oder im Biosupermarkt. Da gibt es Bio nämlich nicht extra in Plastik eingepackt.

Leckeren Biokäse am Stück von der Käsetheke, statt einzelne in Plastik verpackte Scheiben. Das ist auf Dauer billiger und hält sich länger. So muss ich auch keinen Käse wegschmeißen.

Nudeln und Trockenprodukte gibt es nur von wenigen Marken im Papierkarton. Warum eigentlich?

Es gibt gestückelte Tomaten, Passate, Mais und so einiges mehr an Konservenprodukten auch im Glas.

Auf konvenienz Produkte verzichte ich inzwischen ganz. Auch wenn der innere Schweinehund mich  manchmal lieber auf der Couch statt in die Küche platzieren würde.

Schwierig wird es bei  Haushaltsprodukten. Gibt es eine Alternative zu Spülmittel, Bodenputzmittel und Co.?  Mit was wurde den früher gespült? Ich kann leider meine Oma nicht mehr fragen.. Sie hätte bestimmt eine Antwort gewusst.

Auch nicht einfach ist im der Bereich der Körperhygiene ohne Plastik auszukommen.

Es gibt viele wunderbare bio und öko Hygieneprodukte. Fast alle allerdings in Platikverpackungen und häufig mit Mikroplastik. Das ist wirklich schade. Und meiner Meinung nach unsinnig.

Zum Glück habe ich die die Produkte von LUSH entdeckt. Hier gibt es viele Produkte ohne Verpackung. Ganz praktisch. Die wenigen Plastikbehälter haben ein Pfand.

http://www.lush-shop.de/

So benutze ich ein Shampoobar. Das ist ein festes Stück Shampoo, das locker drei Monate hält. Am Anfang ungewohnt, aber inzwischen möchte ich nicht mehr drauf verzichten. Für hinterher gibt es auch Conditionerbars.

Duschen mit einem Stück Seife geht auch super. Und ich brauche viel weniger als mit einem herkömmlichen Duschgel. Und für die Pflege gibt es Körperbutter und Massagebars.

Einfach genial!

Für das Gesichtspeeling einfach ein eigenes Zucker, oder Salzpeeling herstellen.

Mit diesen wenigen Schritten produzieren wir zu zweit 1/4 Gelben Sack voll Plastikmüll in einem Monat.

Sicher noch ausbaufähig, aber für mich ein kleiner Anfang.

Ich bin ständig am optimieren und neue Wege ausprobieren. Vielleicht habt ihr ja noch ein Paar Ideen!?20150711_101503

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