Ethicalfashion

Billige Kleidung um jeden Preis?!

20150809_095215-1

Schon lange beschäftige ich mich mit nachhaltiger Lebensweise. In meinem Blog könnt ihr darüber ja schon einiges Lesen.

Ich achte unter Anderem darauf biologisch erzeugte Lebensmittel zu kaufen. Um die Umwelt nicht zu belasten und eine artgerechte Tierhaltung zu unterstützen….

Ich versuche so wenig wie möglich Plastikmüll zu produzieren um die Weltmeere nicht zuzumüllen und die Meeresbewohner zu gefähren…

Meine Schokolade, meinen Kaffee, meinen Tee, meinen Reis und meine Bananen kaufen ich nur Fairtrade..

Aber bei der Kleidung habe ich es bisher schön geschafft mich um meine soziale Verantwortung herum zu mogeln. Ich habe zwar die Bekleidungskette von der kleinen grünen Insel immer gemieden, aber mehr aus persönlichen als aus sozialen Aspekten. Wühltischatmosphäre liegt mir nicht.

Doch auch die anderen großen Bekleidungsketten die unsere Städte langsam alle gleich aussehen lassen produzieren ihre Kleidung nicht fair.

Shoppingtouren gehörten bei mir bis jetzt zur Freizeitbeschäftigung. Gemeinsam mit Freundinnen auf die Jagd gehen, gehört zum gesellschaftlichen Miteinander inzwischen dazu.

Während ich in den Umkleidekabinen die kleinen Etiketten studierte um heraus zu finden aus was denn die Klamotten bestehen, stieß ich immer wieder auf die gleichen  Sätze.

Made in Bangladesh   Made in Cambodia   Made in India  Made in Vietam

Toll ist das ja nicht, dachte ich mir oft.

Mit schon etwas schlechtem Gewissen habe ich die Teile, dann trotzdem gekauft. Natürlich eingepackt und transportiert in einem mitgebrachtenn Jutebeutel… Der Umwelt zuliebe.

Und so wuchs mein Kleiderschrank immer wieder um Kleidungsstücke aus Billiglohnländer an.

Vor kurzem habe ich die Reportage: „The true cost“ vom Regisseur Andrew Morgan gesehen.

https://www.youtube.com/watch?v=OaGp5_Sfbss

Fassungslos und zutief bestürzt habe ich die Bilder in mich aufgesaugt.

Ungeschönt zeigt mir der Film die Folgen meines Modekonsums. Näherinnen die in Bangladesh für das Recht kämpfen eine Gewerkschaft zu gründen und dafür verprügelt werden.

Arbeiterinnen in Kambodscha die für einen Mindestlohn von 160 $ im Monat protestieren und dafür erschossen werden.

Schwerkranke Menschen in Indien die an den Folgen des ungeschützen Pestizideinsatzes kranke Kinder gebären.

Flüsse die durch die Lederindustrie mit Chrom verseucht sind und Mensch und Umwelt krank machen.

Dies sind nur einige wenige Bespiele in dem der Film zeigt, was der Konsum in der westlichen Welt mit den anderen Ländern unserer gemeinsamen Welt  anrichtet.

Weil ich diese Modemaschinerie kräftig mitunterstützt habe, trifft mich der Film sehr hart.

Nein! Nein! Nein! Das will ich nicht mehr. Mit dem sinnlosen gedankenlosen Konsum muss endlich Schluß sein!

Also habe ich mich im Netz auf die Suche nach Alternativen begeben.

Ich bin erstaunt, wie schnell ich Labels gefunden habe die fairproduzierte Biokleidung anbieten. Noch erstaunter war ich, dass die Kleidung nichts mehr mit der Ökokleidung meiner Kindheit zu tun hat.

Es gibt richtig schöne Streetwear zu angemessenen aber nicht überteuerten Preisen.

Mein Favorit ist der Avocado Store. Die Onlineplattform vertreibt Ecofashion vom Feinsten.

https://www.avocadostore.de/

Schön finde ich, dass ich als Verbraucher die Suchkriterien einstellen kann, die meinen persönlichen Bedürfnissen entsprechen. So gibt es unter Anderem Biologisch und sozial & fair.

Bei jedem Label kann man genau nachlesen, wo produziert wird und wie.

Für mich ist fair produzierte Mode die einzige Option!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s